Günters Monatsbericht Mai 2009
Der Mai war geprägt von Aufräumen, Neustrukturieren, Neubeginn, Entscheidungen und einigen Ent-Täuschungen (und zum Ausgleich einige sehr erfreuliche Erlebnisse).
Ein paar Übungen (Meditation, 5-Tibeter, Körpergefühle benennen) habe ich häufiger in den Alltag integrieren können. Für eine Regelmäßigkeit fehlt mir der Wille oder die Motivation.
Mein Büro ist nun aufgeräumt und umgestaltet. Ein kleine Menge an Unterlagen habe ich mir für die Sortierung (sprich Brauchbares in Ordner und alles andere in die Papiertonne) aufgehoben. Es liegt zwar gut sichtbar auf dem Büroboden, doch ich bemerke es nur selten. Wahrscheinlich könnte ich alles wegwerfen ohne es zu vermissen. Doch da sträubt sich der Beamte in mir! Nun, dann halt ich mich an den Spruch: "Gut Ding braucht Weil". Manches erledigt ja die Zeit oder es erledigt sich mit der Zeit.
Meiner Entscheidung, mich verstärkt der Fortbildung zu widmen, folgte eine Liste wann ich was für wie lange lerne und wiederhole. Dann eine längere Pause bis die Umsetzung begann. Ich gestalte "Mein Lernen und Behalten" allerdings sehr zäh bis unfreudig. Bewusstsein (Verstand), Unbewusstes, und was weiß ich für persönliche Anteile, sind wohl unterschiedlicher Auffassung. Hier liegt der Schlüssel meines Erfolges, so glaube ich. Gelingt es mir einen größeren Anteil meiner Persönlichkeit in Einklang zu bringen, läuft es besser. Geduld ist hier gefragt, denn ich arbeite ja schon etwas länger an diesem speziellen Thema. Dabei habe ich viel Neues über mich erfahren (wie ich so ticke).
Die für mich wohl wichtigste Lebensstrategie, in wichtigen Angelegenheit anderen die Initiative lassen (also selbst nicht initiativ werden), habe ich in ein paar einfacheren Situationen ausprobiert. Mit erfreulichem Erfolg. Auf einem zweitägigen Kongress habe ich kaum Jemanden direkt angesprochen oder ein Gespräch gesucht. Doch war ich selten alleine. Etliche Gespräche kamen zustande, in denen ich gefragt wurde. Sogar eine Einladung zu einem abendlichen Ausflug in einer Gruppe hatte ich erhalten. Und bei der Heimfahrt wurde ich ebenfalls eingeladen, einschließlich einer Sitzplatzreservation im vollbesetzten Zug der Bundesbahn.
In einem Kundengespräch mit Gerätevorführung habe ich mich ebenfalls zunächst sehr zurückhaltend verhalten. Dem Kunden die Initiative überlassen. Bis zu dem Punkt wo ich gefragt wurde bzw. etwas tun oder zeigen sollte. Auch da verlief die Situation für mich sehr zufriedenstellend. Jetzt übe ich noch zu erkennen, wann es vorteilhaft für mich ist die Initiative zu ergreifen und wann sie anderen zu überlassen. Wie ich das tue, bleibt vorerst mein Geheimnis.
Für den Juni wünsche ich mir
- mehr Konstanz und mehr Einsatz für meine gewählte Ausbildung
- einen Rhytmus in Meditation und sportlichen Aktivitäten
- ein paar fette Aufträge und mehr Einkommen
- zwei Einladungen für einen Vortrag über "Auf die Ursache kommen und kausal behandeln mit dem Diagnostiksystem OBERON“.
Schaun wir mal, was mir der Juni an Chancen bietet. Oder anders, welche Chancen ich im Juni erkenne und annehme.
....und tschüss
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Labels: Coaching













